Holzbau mit Weitblick

Reisinger Kutscher sind für den sensiblen Umgang mit Bestandsgebäuden bekannt. In Mattsee (Salzburg) zeigte sich allerdings, dass ein Neubau die richtige Lösung ist. Anstelle eines kleinen Ferienhauses aus den 1960er-Jahren, das weder beheizt noch gedämmt war, entstand ein Haus mit drei Wohneinheiten. Es orientiert sich am Ortsbild und führt die regionale Baukultur in seiner äußeren Form und seinem Erscheinungsbild zeitgemäß weiter. Die Leistenfassade wird in ihrer traditionellen Art der Verschalung aufgegriffen. Die Holzfassade wird über das Dach hinausgeführt und gibt dem Gebäude einen markanten, einheitlichen Ausdruck.

Auch als Neubau steht das Projekt für einen bewussten Umgang mit Ressourcen. Regionale Materialien, kurze Lieferwege und die ressourcenschonende Holzbauweise rücken den Nachhaltigkeitsgedanken in den Mittelpunkt. Für die Fassade wurde sägeraues Holz der im Innviertel wachsenden Douglasie verwendet, was dem Haus Natürlichkeit verleiht und den regionalen Bezug stärkt. Im Innenraum sorgen Wände aus Fichte für eine ruhige, warme Materialität.

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Fotos: Marina Eiffe